Aus 15:20 wird ein Finaleinzug – Schweizer Männer drehen den Halbfinal gegen Deutschland

Im Nationen-Cup-Halbfinal der Garlando World Series in Cieszyn lag die Schweiz gegen Deutschland vor dem letzten Doppel fünf Punkte zurück. Thomas Ziegler und Pascal Salzgeber drehten die Partie und führten das Männerteam in den Final. Vom 16. bis 20. September 2026 kamen weitere Schweizer Spitzenresultate hinzu: Mirjam Caviezel gewann das Seniorinnen-Einzel, Beatrice Berner erreichte den Final im Frauen-Einzel.

Die Aufholjagd gegen Deutschland

Nach dem ersten Einzel stand es 5:10, nach dem zweiten 15:20. Deutschland brauchte im abschliessenden Doppel nur noch zehn Punkte; die Schweiz musste fünf Punkte aufholen und ihrerseits zuerst die Marke von 30 erreichen. Ziegler und Salzgeber gaben gegen Björn Hoffmann und Thomas Haas nur sieben Punkte ab und holten selbst 15. Aus dem Rückstand wurde ein 30:27 – der Schweizer Finaleinzug.

Final gegen Österreich

Dort war die Ausgangslage schwieriger. Christoph Zimmermann und Patrik Landolt verloren die beiden Einzel gegen Österreich mit 7:10 und 4:10. Ziegler und Salzgeber gewannen das letzte Doppel zwar 14:10, doch Österreich erreichte mit 30:25 zuerst die Zielmarke. Für die Schweiz blieb Rang zwei im Nationen-Cup der Männer. Im Frauenwettbewerb belegte das Schweizer Team Rang sechs; im Viertelfinal unterlag es Österreich 16:30.

Knapp am Final vorbei

Wie eng an diesem Turnier Erfolg und Ausscheiden beieinanderlagen, zeigte auch das Classic Open Doubles. Landolt und Zimmermann erreichten den Halbfinal, in dem ihr Duell mit Piotr Leszczyński und Filip Tokaj über fünf Sätze ging. Den vierten Satz gewannen die Schweizer 5:0. Im entscheidenden fünften unterlagen sie 4:6 und schlossen den Wettbewerb auf Rang drei ab. Christian Hodler und Florian Kunz kamen ebenfalls bis in den Halbfinal. Auch ihre Partie gegen Stefan Burmetler und Matthias Schöpf wurde erst im fünften Satz entschieden, den die Österreicher 6:4 gewannen. Hodler und Kunz belegten Rang vier.

Titel für Mirjam Caviezel, Final für Beatrice Berner

Der Schweizer Titel gelang Mirjam Caviezel im Seniorinnen-Einzel. Gegen Yaka Diaz verlor sie im Final den ersten Satz 3:5. Danach gewann Caviezel die Sätze mit 5:3, 5:3 und 5:4 und damit den Wettbewerb. Wenig später stand auch Beatrice Berner vor einer Titelentscheidung: Im Frauen-Einzel hatte sie Sanna Wolters im Viertelfinal in fünf Sätzen und Elli McDonald im Halbfinal in vier Sätzen bezwungen. Im Final setzte sich Marina Tabakovic mit 5:3, 5:2 und 5:3 durch; Berner wurde Zweite.

Weitere Top-Klassierungen

Weitere Schweizer Paarungen hielten sich in grossen Feldern weit vorne. Natalie Krieg erreichte mit Adam Tourmente (FRA) im Open Mixed Rang fünf unter 60 Teams. Pascal Salzgeber und Thomas Haas (GER) wurden im Open Doubles Fünfte unter 95 Teams. In den beiden Begegnungen der Welt-Auswahl gegen Polen standen ebenfalls Schweizer im Einsatz: Berner gehörte zum siegreichen Frauenteam, Salzgeber zum siegreichen Männerteam.

Die Wendung gegen Deutschland blieb dennoch der prägende Moment des Schweizer Teamauftritts. Im Final reichte ein gewonnenes Schlussdoppel nicht mehr zur nächsten Aufholjagd. Der Halbfinal hatte bereits gezeigt, wie viel in einem letzten Abschnitt noch möglich war.

Vollständige Schweizer Resultatübersicht

Open Monster DYP

  • 8. Peter Brogli / Sybilla Zwierko (POL)

  • 12. Kaya Brogli / Tadas Pakulis (LTU)

  • 41. Thomas Ziegler / Valentina Marin (ROU)

Men Team Poland versus World

  • 1. Team World – Men, mit Pascal Salzgeber

Women Team Poland versus World

  • 1. Team World – Women, mit Beatrice Berner

Open Mixed

  • 5. Natalie Krieg / Adam Tourmente (FRA)

  • 8. Beatrice Berner / Pascal Salzgeber

  • 9. Pascal Nater / Sabine Brose (GER)

  • 24. Kaya Brogli / Stephen Lyall (GBR)

  • 44. Mirjam Caviezel / Andrzej Stosio (POL)

Senior Mixed

  • 4. Mirjam Caviezel / Andrzej Stosio (POL)

Classic Open Doubles

  • 3. Patrik Landolt / Christoph Zimmermann

  • 4. Christian Hodler / Florian Kunz

  • 9. Daniel Morgenthaler / Björn Hoffmann (GER)

  • 13. Peter Brogli / Sahag Varcabet (TUR)

  • 14. Robert Steinmann / Arpad Wicki (SVK)

  • 36. Thomas Ziegler / Robin Hanke (GER)

Nations Cup – Men

  • 2. Schweiz – Pascal Nater, Pascal Salzgeber, Patrik Landolt, Christoph Zimmermann, Thomas Ziegler

Nations Cup – Women

  • 6. Schweiz – Beatrice Berner, Natalie Krieg, Kaya Brogli, Mirjam Caviezel

Non-conflict Thursday DYP

  • 6. Christian Pomponi / Jaroslaw Wanatowicz (POL)

Men Singles

  • 10. Pascal Salzgeber

  • 25. Patrik Landolt

  • 27. Christoph Zimmermann

  • 29. Pascal Nater

  • 31. Thomas Ziegler

  • 46. Robert Steinmann

  • 60. Daniel Morgenthaler

  • 62. Christian Hodler

  • 82. Florian Kunz

Women Singles

  • 2. Beatrice Berner

  • 27. Natalie Krieg

  • 40. Kaya Brogli

  • 62. Mirjam Caviezel

Senior Over 50 Singles

  • 11. Christian Pomponi

  • 17. Peter Brogli

Women Senior Singles

  • 1. Mirjam Caviezel

Non-conflict Friday DYP

  • 9. Kaya Brogli / Bratumil Franków (POL)

  • 23. Peter Brogli / Jaroslaw Wanatowicz (POL)

  • 27. Christian Pomponi / Maciej Noiszewski (POL)

Open Doubles

  • 5. Pascal Salzgeber / Thomas Haas (GER)

  • 10. Pascal Nater / Benjamin Willfort (AUT)

  • 13. Christian Hodler / Florian Kunz

  • 21. Christian Pomponi / Simone Russo (ITA)

  • 25. Thomas Ziegler / Robin Hanke (GER)

  • 27. Patrik Landolt / Christoph Zimmermann

  • 62. Daniel Morgenthaler / Robert Steinmann

  • 72. Peter Brogli / Sahag Varcabet (TUR)

  • 74. Ziroli Plutschow / Julius Hartmann (GER)

Women Doubles

  • 20. Beatrice Berner / Natalie Krieg

  • 29. Mirjam Caviezel / Tatiana Serravalle (ITA)

  • 30. Kaya Brogli / Lucie Solinova (CZE)

Non-conflict Saturday DYP

  • 11. Ziroli Plutschow / Filip Stankiewicz (POL)

  • 13. Christian Pomponi / Maciej Noiszewski (POL)

  • 14. Daniel Morgenthaler / Bartlomiej Bartoszek (POL)

  • 17. Mirjam Caviezel / Augustyn Pitak (POL)

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